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Kooperation und Vernetzung

Häusliche Gewalt kann nicht von Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen allein beendet werden. Auch Polizei und Justiz brauchen eine enge Kooperation mit allen involvierten Institutionen und Behörden, um den Gewaltkreislauf zu durchbrechen.

Kooperation und Vernetzung soll die Situation von betroffenen Frauen verbessern und die Angebote der beteiligten Institutionen transparenter gestalten.

Im Jahre 1998 stellten wir zunächst fest, dass es notwendig ist, enger mit der Polizei zusammen zu  arbeiten. Ein Resultat daraus war die Gründung des Arbeitskreises „Gewalt in der Familie“ im Main-Taunus-Kreis 1999.

siehe auch: Häusliche Gewalt als interdisziplinäre Aufgabe

Im Arbeitskreis arbeiten seit Jahren Fachkräfte zusammen, die in ihrer Tätigkeit mit dem Thema Häusliche Gewalt zu tun haben. Dabei steht neben Fragen der politischen Sensibilisierung für das Thema, der Weiterentwicklung präventiver Angebote sowie zeitgemäßer Handlungs- und Beratungskonzepte die bessere Koordinierung der vorhandenen Dienste im Fokus unserer Aufmerksamkeit.

Im Rahmen dieser Arbeit ist deutlich geworden, dass die Schnittstellen zwischen den verschiedenen Diensten verbessert werden können: durch bessere Information über Zielgruppen, Zugangswege und Bedingungen zu den Angeboten der verschiedenen Einrichtungen.

Unsere Ziele sind dabei:

  • Zielgenaue Weitervermittlung
  • Vermeidung von Doppelberatung
  • Information über die Angebote der Institutionen