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Gewaltopfer werden später oft Täter - Seit 15 Jahren gibt es das Netzwerk gegen häusliche Gewalt. Eines der wichtigsten Themen sind die Kinder aus den betroffenen Familien.

Artikel in der Frankfurter Neue Presse vom 27.03.2014 von Manfred Becht:

Main-Taunus. Wenn ein Junge bei einer Meinungsverschiedenheit mit einer Erzieherin – und das ist ein realer, kein konstruierter Fall – sich den Gürtel aus der Hose zieht und versucht, auf die Erzieherin einzuschlagen, dann könnte er so etwas im Fernsehen gesehen haben. Wahrscheinlicher aber ist, dass er sich dieses Verhalten in der eigenen Familie abgeschaut hat – und das mit Langzeitwirkung. „Wer als Kind so etwas miterleben muss, hat als Erwachsener ein dreifach erhöhtes Risiko, selbst zum Täter oder zum Opfer häuslicher Gewalt zu werden“, sagt Gerd Gröhl von der Erziehungsberatungsstelle der Caritas in Flörsheim...

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